Über mich

VERBUNDEN. KRAFTVOLL. FREI.

Über mich

Mit vierzehn lag ich im Spitalbett. Turnunfall. Drei Stunden Operation. Die Ärzte wussten nicht, ob ich je wieder laufen würde.

Aber ich wusste es. Einfach so. Da war dieses innere Wissen, das stärker war als alle Prognosen. Ich würde wieder laufen. Ich würde wieder turnen. Ich wusste es, ohne zu wissen, woher ich es wusste.

Dieses Vertrauen in das, was ich nicht sehen konnte, hat mich nie mehr losgelassen. Heute ist es mein Beruf. Ich helfe Menschen, ihr eigenes inneres Wissen zu finden.


Ich habe einen Bruder und drei Schwestern. Die 2.5 Jahre jüngere Schwester hat mich geprägt. Wir haben in derselben Kategorie geturnt. Ich habe sie als Konkurrenz gesehen.

Kurz vor den Schweizer Meisterschaften verletzte ich mich. Ich konnte nicht antreten. Damals hatte ich das nicht verstanden. Später wurde mir klar: Das Universum schützt mich davor, dass meine Schwester besser ist als ich.

Jahre später kam der Moment, der alles veränderte.

Ich verlor mein Kind. Paulina. Stillgeburt. Und meine Schwester? Sie brachte zur gleichen Zeit ein gesundes Kind zur Welt.

Das war die tiefste Wunde. Der Vergleich, der nie aufhörte. Der Schmerz, der keinen Platz zum Atmen fand.

Und dann, in dem Moment, als ich sie losliess, als ich aufhörte zu vergleichen, kam ihre Nachricht. Voller Liebe. Voller Mitgefühl. Obwohl sie gerade das grösste Glück erlebte und ich den tiefsten Schmerz.

In diesem Moment öffnete sich etwas. Das Loslassen hatte Raum geschaffen für etwas Neues.

MEIN WEG

Was mich das Spital gelehrt hat

Zehn Jahre habe ich als Pflegefachfrau gearbeitet. Ich habe Menschen beim Sterben begleitet, Mütter beim Gebären, Familien in ihren schwersten 
Stunden. Ich habe gelernt, was es heisst, da zu sein. Einfach nur da.

Eine Patientin, Krebs, ihr Sohn war noch sehr klein. Sie schrie beim Sterben. Ihr Körper sah aus wie ein gelbes Skelett, aber irgendeine Kraft hob ihn immer wieder aus dem Bett. Sie wollte nicht gehen.

Ich habe ihren Raum gehalten. Ohne Worte. Ohne Lösungen. Nur Präsenz. Ich schaute für ihre Sicherheit. Ich war ganz da, im tiefen Verständnis.


Die Ärzte konnten die Reanimation nicht abschalten. Eine Ärztin hatte ihr versprochen, alles zu tun. Das Versprechen stand im Weg.

In der Supervision, vor zwanzig Fachleuten, habe ich weinend erzählt, wie es für mich war. Ganz ehrlich. Aus dem Herzen. Ein Arzt kam danach zu mir. Er sagte, ihm war nicht bewusst, was die Pflege alles aushält. Ich stand da, tief berührt, tief getragen von einem Team. Heute ist es für mich kein aushalten mehr. Heute Halte ich.

Am letzten Tag waren ihre Liebsten wunderschön in einem Kreis mit ihr zusammen. Sie hat gewartet bis alle da waren. In dieser Liebe, in dieser totalen Hingabe, ist sie gestorben. Für mich eindrücklich zu sehen wie am Schluss alles stimmte. Ich kam rein, spürte diese Stimmung. Etwas Unbeschreibliches. Erlösendes. Tiefes.

Diese Erfahrung hat mich gelehrt: Ich muss nichts versprechen. Ich will da sein. Das Versprechen braucht es nicht. Ich bin einfach da.


Dieser Text basiert auf beruflichen Erfahrungen. Alle Angaben wurden anonymisiert und so verändert, dass keine Rückschlüsse auf reale Personen möglich sind.

Was mich gerade am meisten fasziniert,
ist der Tanz und das Mami sein.

Drei Monate lang habe ich nur auf mich geschaut. Keine Männer. Kein Suchen. Nur ich.

Ich hatte Jahre damit verbracht, irgendwo hinzugehen in der Hoffnung, meinen Traummann zu treffen. Ich blieb eine Stunde länger, weil vielleicht jetzt jemand auftaucht. Bis ich merkte: Das ist der grösste Bullshit. Hör auf damit.

Dann ein Festival. Ich tanze. Und da steht Yannic.

Das Konzert war vorbei, aber die Musik spielte weiter. Wir haben getanzt und unsere Bewegungen waren geführt von etwas Grösserem. Mein Kopf hat das nicht gemacht. Es war mein Körper und die tiefe Verbindung zu diesem Mann mit dieser Musik.

Wir haben uns umarmt. Ich hatte keinen Drang, Nummern auszutauschen. Ich wusste einfach: Dieser Mann läuft mir noch mal über den Weg.

Sofortige Verbindung. Als hätten wir uns schon immer gekannt.

Neun Jahre sind wir jetzt zusammen. Verheiratet. Zwillinge. Ein Haus. Beide selbstständig. Voller Herausforderungen. Voller Begeisterung. Voller Liebe.

Eine Patientin im Spital, die ich begleitet habe, sagte mir vor ihrem Tod, sie schickt mir meinen perfekten Mann. Magic. Magic. Magic.

Ich habe zehn Jahre Salsa und Bachata getanzt. Jetzt tanze ich Zouk, diesen achtsamen Paartanz, der mich noch tiefer berührt.

Im Tanz lasse ich mich führen. Ich gebe mich hin, im vollsten Vertrauen. Und genau in dieser Hingabe entsteht etwas Unglaubliches. Mein Körper bewegt sich auf eine Weise, die ich mit dem Kopf nie planen könnte. Es fühlt sich kreativ & frei an. Weich. Ganz bei mir. Obwohl ich geführt werde.

Diese Weisheit nehme ich mit in meinen Alltag. In die Begleitung meiner Kinder. In meine Arbeit.

Ich führe sanft und klar. Die Menschen, die zu mir kommen, dürfen sich in dieser Sicherheit frei entfalten. Es entsteht eine Kreation aus Liebe und Verbindung.

Was ich mitbringe

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Diplomierte Pflegefachfrau HF, über zehn Jahre Erfahrung


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HypnoBirthing Kursleiterin, zertifiziert bei Nadine Ballmer


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dipl. Hypnosetherapeutin, bei Gabriel Palacios


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Mama von Zwillingen (jg. 2021)


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Ein Leben voller Lebensfreude, Tiefe und Echtheit. Im Sinne: Ich liebe den Prozess 😊

Nächster Schritt

Wenn du bis hierher gelesen hast, kennst du mich ein bisschen.

Jetzt bin ich neugierig auf dich.

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